Diese Woche haben nicht die lautesten Marken gewonnen, sondern die, die am wenigsten “verkauft” haben.
Ableton, Native Instruments und Thomann haben den Feed dominiert – mit Taktiken, die gegen den Reflex „Mehr Rabatt, mehr Reichweite“ liefen.

Was haben die Top-3 Brand-Gewinner anders gemacht?


Ableton: Produktfilm statt bunter Kampagne

Statt klassischem Promo-Overload liefert Ableton einen klaren Film: „What’s new in Live 12.3?“ plus Push-3-Workflows.
Fokus auf zwei echte Nutzerfragen: „Was ist neu?“ und „Wie nutze ich es sofort in meinem Setup?“

Das Update-Video + Trainer-Demos reduzieren Upgrade-Unsicherheit und ziehen die Kaufentscheidung vor.


Native Instruments: Nutzen vor Verkauf

Während viele Brands Rabattcodes stapeln, verschenkt NI den Einstieg zur Marke: Free Vocal-Layer (Glaze) und Komplete Start – gepaart mit leichten, humorvollen Community-Prompts.

Das Muster: Erst ein echtes Ergebnis schenken, dann verkaufen. Vertrauen erzeugt Leads – nicht Prozentzeichen.


Thomann: Lernen + Aha-Schock

Thomann setzt nicht auf „Black Week“-Schreien, sondern auf kurze Lernsnacks: „Kompressor = lauter? Falsch gedacht!“ – plus Nostalgie- und Popkultur-Hooks (MTV, Serien-Sounds).

Wissen + Emotion = hohes Engagement bei kaufnahen Nutzern. Die Marke verdient sich Autorität, bevor sie Produkte zeigt.


Was bedeutet das für dich als Marketing-Lead?

  1. Feature-Drops nicht nur ankündigen – durchspielen.
    Baue ein wiederkehrendes „Was ist neu?“-Format: 3–5 Minuten Video oder Carousel, plus direkt ladbare Presets/Projekte, damit Nutzer das Gesehene sofort testen können.
  2. Einstiegshürden mit echten Freebies senken.
    Nicht „-30 %“ kopieren, sondern das Prinzip von NI: ein sinnvoll nutzbares Freebie (Preset-Pack, Template, Mini-Tool), das ein kleines Ergebnis liefert – und ein klarer Weg in deine E-Mail- oder Produktstrecke.
  3. Kurzform-Education als Vertrauenswährung nutzen.
    Wöchentliche 30–90-Sekunden-Beiträge: „1 Problem – 1 Aha – 1 nächster Schritt“. Mythen brechen, Vorher/Nachher zeigen, dezent auf Tool oder Bundle verlinken.
  4. Popkultur & Nostalgie gezielt einbauen.
    Serien-Anspielungen, bekannte Sounds, visuelle Insider – sofortige Wiedererkennung, die direkt in dein Produkt führt.

Wenn du deine nächste Launch- oder Always-on-Strecke planst, frag dich:
„Wo schenke ich meiner Zielgruppe zuerst ein echtes Ergebnis, bevor ich etwas von ihr will?“
Die Gewinner dieser Woche beantworten genau diese Frage konsequenter als der Rest.

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Die ausführliche Analyse findest du heute hier:
novuter.com/en/weekly-panel_media.html

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